Gesundheitliche Auswirkungen von Omega 3- und Omega 6-Fettsäuren

Entzündung, gesunde Fette, Omega 3, Omega 6, Stressprävention

 Heute möchte ich dir ein paar wichtige Informationen zu Fetten mit auf den Weg geben. Konkret werden wir uns ein wenig über die Omega 3- und die Omega 6-Fettsäuren unterhalten.

Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen und wie immer gute Erkenntnisse! 😀


Grundlegendes zu Fetten

Fette gehören neben den Kohlenhydraten und Eiweißen zu den sog. Makronährstoffen. Unser Körper ist auf eine regelmäßige Fettzufuhr angewiesen. Daher spricht man in diesem Zusammenhang auch von essentiellen Fetten bzw. Fettsäuren. Sie sind also für unseren Körper unabdingbar.

Aus Fetten bildet der Körper beispielsweise das lebenswichtige Cholesterin, aus dem wiederum weitere Hormone wie z.B. Cortison (Kampf- und Fluchtreaktion), Sexualhormone, Gallensäuren (wichtig für die Fettverdauung) und auch Vitamin D gebildet werden. 


Die wichtigsten Fettsäuren in unserem Körper sind die Omega 3- und Omega 6-Fettsäuren. Auf diese möchte ich nachfolgend etwas näher eingehen.


Omega 3 - Die gesundheitsförderlichen Fettsäuren

Bei den Omega 3 Fettsäuren handelt es sich um die "guten Fettsäuren". Sie sind der Gegenspieler der entzündungsfördernden Omega 6-Fettsäuren, auf die ich weiter unten noch eingehen werde.


Omega 3-Fettsäuren haben nachweislich positive Auswirkungen auf unser Gehirn, unser Stressempfinden, unsere Leistungsfähigkeit, unser Herz-Kreislauf-System, wirken antientzündlich und helfen uns auch bei der Regulation unseres Immunsystems.

Sie sind somit ein echter Allrounder und sollten im Rahmen einer effektiven Gesundheitsprophylaxe und Burnout-Prävention nicht fehlen.

In etwa 75 % der deutschen Bevölkerung sind mit Omega 3 Fettsäuren unterversorgt und mit Omega 6- Fettsäuren (also entzündungsfördernden Fettsäuren) überversorgt. 


Omega 3 - Quellen und Vorkommen

Omega-3 finden wir normalerweise in fetten Fischen wie z.B. Kabeljau, Dorsch, Hering oder auch Lachs.

Aufgrund der heute hohen toxischen Belastung der Fische mit Schwermetallen und anderen Umweltgiften ist der Fischkonsum mittlerweile jedoch nur noch eingeschränkt zu empfehlen, da hierdurch eine nicht geringe Belastung mit Toxinen in unseren Körper erfolgt.


Eine weitere häufig genannte pflanzliche Quelle für Omega 3 ist das Leinöl.

Dieses eignet sich jedoch ebenfalls nur sehr bedingt für die Aufnahme von ausreichend Omega 3 Fettsäuren, da die im Leinöl vorhandene Alpha – Linolensäure nur in sehr geringem Ausmaß von unserem Körper in die Omega 3 Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) umgewandelt werden kann.


Als dritte Quelle seien noch die Algen genannt. Algen sind eine sehr gute Quelle für Omega 3-Fettsäuren. Auch die Fische nehmen ihre Omega 3-Fettsäuren über Algen auf. Ein weiterer Vorteil der Algen ist zudem, dass sie sich auch für Vegetarier und Veganer eignen.


Omega 3 und Omega 6 im Ungleichgewicht

Der Gegenspieler der Omega 3 Fettsäuren sind die Omega 6 Fettsäuren. Zu den wichtigsten Omega 6-Fettsäuren zählen die Arachidonsäure und die Linolsäure.
So gut wie alle Omega 6-Fettsäuren heizen bei übermäßiger Zufuhr im Körper entzündliche Prozesse an. Die vermehrte Zufuhr von Omega 6 hindert unseren Körper zudem noch an der Aufnahme und Umwandlung von Omega 3-Fettsäuren, sodass sich ein Übermaß an Omega 6-Fettsäuren sehr negativ auf unsere Blutfette sowie die Entzündungsbereitschaft unseres Körpers auswirken kann. 

Die erhöhte Zufuhr mit Omega 6 triggert eine Vielzahl von körperlichen Beschwerden und erhöht darüber hinaus auch das Risiko für Herzinfarkt- und Schlaganfall, sowie ADHS, depressive Verstimmungen u.v.m.

Typische Omega 6-Quellen sind tierische Produkte wie z.B. Fleisch (Arachidonsäure) oder auch pflanzliche Quellen wie z.B. Sonnenblumenöl (Linolsäure). Auch stark industriell verarbeitete Lebensmittel und Süßigkeiten enthalten ein erhöhtes Maß an Omega 6-Fettsäuren und gefäßschädigenden Trans-Fettsäuren.

Ein gesundes Gleichgewicht zwischen Omega 3- und Omega 6 Fettsäuren ist somit ein essentieller Bestandteil für eine effektive Gesundheitsprophylaxe und langfristige Leistungsfähigkeit.

Eine ausführliche Fettsäureanalyse ermöglicht es uns heute, genauestens zu messen, wie der Körper mit den unterschiedlichen Omega 3- und Omega 6- Fettsäuren ausgestattet ist und wie es um die allgemeine Gefäßgesundheit und Entzündungsbereitschaft bestellt ist.


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Weitere Informationen zu den gesundheitlichen Vorteilen und vielen Einsatzbereichen der Omega 3-Fettsäuren findest du hier.  

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