Negative Auswirkungen von Stress und 5 Tipps, was du dagegen tun kannst

Gedanken, Mindset, Stress

Jeder kennt ihn, jeder hat ihn... Hin und wieder geraten wir alle mal in Stress oder stressige Situationen. In diesem Blogbeitrag möchte ich dir gerne etwas mehr über die Hintergründe und Auswirkungen von Stress erzählen. Da Stress, wie du wahrscheinlich schon weißt eher weniger gesund für uns ist, erhältst du am Ende dieses Beitrags noch 5 Tipps, was du tun kannst, um deinen Stress zu reduzieren.


Los geht´s also!

Stress hat viele Gesichter. Ursprünglich (in der Ur- und Steinzeit) hat die biologische Stressreaktion unser Überleben gesichert. Standen wir einem Raubtier gegenüber gab es zwei Optionen: Entweder kämpfen oder fliehen. Sie ist also seit Urzeiten in unserem Körper (primär in unserem Hirnstamm) verankert. 

In unserer heutigen Zeit stehen viele Menschen unter Dauerstress...und das, obwohl sie sich nicht vor einem Raubtier schützen müssen. Die Anforderungen unseres Alltags sorgen jedoch dafür, dass wir uns dennoch permanent im Überlebensmodus befinden und unseren Körper in regelmäßigen Abständen mit Stresshormonen fluten.

Ein großer Teil unseres Stress ist dabei meist auch noch hausgemacht. Für viele beginnt der Stress bereits morgens nach dem Aufstehen. Spätestens dann, wenn die ersten Gedanken an To-Do-Listen oder anstehende Termine des Tages in uns aufkommen geht es los.

Wir starten also schon gestresst in unseren Tag und das meist ohne, dass im Außen etwas Schlimmes passieren müsste.

Unsere Gedanken und unbewussten Überzeugungen sorgen bei vielen von uns von ganz allein dafür, dass wir gestresst sind.


Überlege selbst einmal: Was sind die ersten Gedanken, die morgens nach dem Aufwachen in dir aufkommen und welche Gefühle lösen diese Gedanken in dir aus? Stehst du morgens voller Vorfreude auf den Tag und energiegeladen auf oder fühlst du dich eher niedergeschlagen, lustlos und ohne Energie?


Sind wir also überwiegend mit negativen oder stressauslösenden Gedanken unterwegs, sorgen wir dafür, dass unser Körper regelmäßig Stresshormonen wie Adrenalin und Cortisol ausgesetzt wird. Über einen kurzen Zeitraum hinweg kann unser Körper mit diesen Stresshormonen gut zurecht kommen. Geraten wir jedoch in ein (chemisches) Ungleichgewicht und befinden wir uns z.B. durch negative Gedanken oder Ereignisse dauerhaft im Stress werden wir nach einiger Zeit krank. 


Man hat mittlerweile herausfinden können, dass jeder Mensch ca. 80000 Gedanken pro Tag denkt. Circa 90% dieser Gedanken laufen jedoch unbewusst ab.

Ein Schlüssel zu mehr Wohlbefinden und weniger Stress besteht also darin, sich immer mal wieder bewusst seinen Gedanken zuzuwenden und der inneren Stimme zu lauschen.

Denn wenn uns negative Gedankenmuster erst einmal bewusst geworden sind, können wir aktiv werden und zu einer positiven Veränderung unserer Gedankenmuster beitragen.
Das Gehirn ist, wie Forscher bereits herausfanden, bis ins hohe Alter in der Lage, sich neu zu strukturieren und anzupassen. Diese Fähigkeit des Gehirns wird auch als Neuroplastizität bezeichnet.

Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass wir zu jeder Zeit die Möglichkeit haben, unser Gehirn und somit auch unsere Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen zu verändern und neu zu formen. 


Warum ist es so wichtig, sich selbst in einem gesunden Gleichgewicht zu halten und Stress zu reduzieren?

Die Antwort ist einfach: Um langfristig gesund und leistungsfähig zu bleiben.
Dauerhafter Stress und Überforderung gehen nachweislich einher mit körperlichen, psychischen und auch psychosomatischen Beschwerdebildern wie z.B. Bluthochdruck, Herzinfarkt, Depression, Burnout-Syndrom, chronischen Erschöpfungszuständen usw.

Um es gar nicht erst soweit kommen zu lassen ist eine gesunde Selbstfürsorge daher sehr essentiell. 

Nachfolgend möchte ich dir aus diesem Grund noch 5 kleine Tipps für weniger Stress und mehr Selbstfürsorge mit auf den Weg geben:


1) Achte auf deine Gedanken

Beobachte in regelmäßigen Abständen deine Gedanken und die Gefühle, die diese in dir auslösen. Solltest du dich häufiger dabei ertappen, wie du in negativen Gedankenschleifen oder Gefühlen festhängst, mache dir dies bewusst und überlege dir im nächsten Schritt, was du tun kannst, um aus dem negativen Kreislauf auszusteigen.
Hilfreich können hierbei z.B. auch Meditation oder körperliche Bewegung sein.


2) Sorge für regelmäßige körperliche Bewegung

Regelmäßige Bewegung hilft dem Körper dabei, Stresshormone herunter zu regulieren. Außerdem werden durch körperliche Aktivität und Bewegung Glückshormone wie z.B. Dopamin und Serotonin freigesetzt, welche nachweislich zur Entspannung und Ausgeglichenheit unseres Organismus beitragen.


3) Achte auf eine ausgewogene Ernährung

Unsere Ernährung trägt ebenfalls maßgeblich zu unserem körperlichen und auch unserem seelischen Wohlbefinden bei.
Achte daher darauf, wie du dich ernährst. Vermeide stark verarbeitete und industrielle Lebensmittel, ebenso wie massiven Zuckerkonsum. Sorge außerdem dafür, dass du täglich 2-3 Liter Wasser trinkst.

Eine ausgewogene Ernährung und die Zufuhr von ausreichend Flüssigkeit hilft unserem Körper dabei, gesund zu bleiben und unsere Zellen mit ausreichend Mikronährstoffen zu versorgen.
Insbesondere in stressigen Zeiten, sollten wir unseren Körper mit hochwertigen Nahrungsmitteln versorgen, um einem Mikronährstoffmangel, bedingt durch Stress, vorzubeugen.
Langanhaltender und häufiger Stress führt zu einem erhöhten Bedarf an Nährstoffen in unseren Körperzellen. Sind diese dauerhaft unterversorgt, können sich auf die Dauer eine Vielzahl körperlicher und psychischer Beschwerdebilder einstellen.


4) Nimm dir Zeit für dich

Gerade in anstrengenden und stressigen Zeiten ist es wichtig, sich immer mal wieder auch eine Auszeit zu gönnen. Nimm dir ganz bewusst 10-15 Minuten am Tag nur für dich. Schalte dein Handy und alle anderen Medien in dieser Zeit ab und fühle einfach mal in dich hinein.

Bei der ganzen Hektik und dem vielen Druck und Stress um uns herum geht der Blick für uns selbst leider viel zu oft verloren. Nutze diese Zeit daher, um bewusst zur Ruhe zu kommen, zu meditieren, deinen Tag zu reflektieren oder für einen Abendspaziergang in der Natur.


5) Räume in deinem Leben auf

Wenn du dich vielleicht schon länger mit deinem Stress plagst und sich dein Leben eher schwerfällig anfühlt, dann kann es sinnvoll sein, sich einzelne Lebensbereiche einmal genauer anzuschauen. Ähnlich wie Papierkram, den wir hin und wieder abheften müssen, sollten wir von Zeit zu Zeit auch unsere Lebensumstände neu sortieren.

Überlege dir am Besten einmal, in welchen Lebensbereichen du von einer Veränderung profitieren könntest. Was wäre in deinem Leben dann anders/besser, wenn sich deine Lebensumstände in diesen Bereichen verändern würden?


Ich denke, wir sollten uns und unserem Körper wieder mehr Beachtung und Pflege schenken.

Denn durch ihn haben wir die Möglichkeit erhalten, unser Leben auf diesem Planeten zu kreieren.
Unsere Lebensqualität wird darüber hinaus maßgeblich von unserer körperlichen und psychischen Gesundheit mit beeinflusst.

Sollten wir vor diesem Hintergrund nicht vielleicht achtsamer und fürsorglicher mit uns und unserem Körper umgehen?


Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Blogbeitrag dabei helfen, erste Inspirationen zu erhalten, deinen Stress zu reduzieren und dir verdeutlichen, weshalb es so wichtig ist, sich um sich selbst zu kümmern und sich in Selbstfürsorge zu üben.


Wenn du noch mehr Tipps und vertiefende Praxiswerkzeuge für einen gesünderen Umgang mit Stress erhalten willst, möchte ich dir für deinen idealen Start an dieser Stelle die Teilnahme an meinem 5-tägigen kostenlosen E-Mailkurs „Stress lass nach“ sehr ans Herz legen.


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Wir lesen uns hoffentlich bald wieder,

dein Justin


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