von Justin

März 15, 2025

Heute möchte ich dich für ein weiteres wichtiges Thema im Zusammenhang mit Vitamin D sensibiliseren. Konkret geht es heute um die häufigsten Risikofaktoren im Zusammenhang mit einem Vitamin D-Mangel.


Wie du vermutlich bereits weißt ist ein erheblicher Großteil unserer Bevölkerung von einem Vitamin D-Mangel betroffen.

Dieser Mangel findet in der Regel in der Herbst- und Winterzeit seinen Höhepunkt, womit wir auch bereits bei dem ersten und größten Risikofaktor angelangt wären.


1. Die fehlende Sonneneinstrahlung in der Herbst- und Winterzeit

Unser Körper bildet Vitamin D normalerweise durch die Sonneneinstrahlung über die Haut. In biochemischen Prozessen wird das Vitamin D dann weiter in der Leber zum Calcidiol (25 OH-Vitamin D) und dann weiter in der Niere zum Calcitriol (1,25 OH2 Vitamin D) verstoffwechselt.


Um nun aber ausreichend Vitamin D durch die Sonne in unserer Haut bilden zu können benötigen wir die UVB-Strahlung der Sonne.

Im Herbst und Winter (September bis März) ist diese jedoch bei uns zu gering, sodass keinerlei Vitamin D gebildet werden kann, sodass hierdurch über die Herbst- und Wintermonate bei nahezu allen Menschen, die kein Vitamin D supplementieren im Frühjahr ein eklatanter Mangel im Blutbild nachweisbar ist.


Praxistipp:

Die Vitamin D-Bildung über die Haut ist in der Regel möglich, sobald der UV-Index bei mindestens 3 liegt.


2. Der Aufenthalt in geschlossenen Räumen und unsere Bekleidung

Ein weiterer nicht zu unterschätzender Risikofaktor für einen Vitamin D-Mangel, auch in der Sommerzeit, liegt darin begründet, dass die meisten Menschen sich den Großteil ihres Tages  während der Sonnenstunden in geschlossenen Räumen (Büro, Auto, Wohnung etc.) aufhalten.


Darüber hinaus trägt unser moderner Kleidungsstil ebenfalls zur Vitamin D-Mangelsituation bei, da wir meist unsere Extremitäten bedeckt halten und so ebenfalls keine ausreichende Vitamin D-Bildung über die Haut stattfinden kann.


3. Übergewicht

Übergewicht ist ein weiterer Risikofaktor für einen Vitamin D-Mangel. Zum Einen benötigen übergewichtige Menschen deutlich mehr Vitamin D als Normgewichtige, da sie über mehr Körpermasse verfügen und das Vitamin D sich hier in größerem Maß verteilen muss und zum anderen neigen Menschen mit Übergewicht auch vermehrt dazu, sich aus Scham oder Unwohlsein mit Kleidung zu bedecken. Hierdurch wird wiederum die Vitamin D-Synthese in der Haut verhindert.


Darüber hinaus fördert auch chronischer Stress die Entwicklung von Übergewicht, da durch diesen Stoffwechselvorgänge im Körper verlangsamt und entzündliche Prozesse begünstigt werden können.
In diesem Zusammenhang ist also neben einer ausgewogenen Ernährung auch auf eine gute Versorgung mit ausreichend Mikronährstoffen wie z.B. Vitamin D als entzündungshemmendes Vitamin zu achten.


4. Rauchen

Einen weiteren Risikofaktor für Vitamin D-Mangel stellt das Rauchen dar.

Durch das Rauchen wird im Körper Vitamin D zerstört. Darüber hinaus entstehen beim Rauchen eine Vielzahl freier Radikale.

Freie Radikale sorgen dafür, dass unsere Zellen angegriffen werden. Haben wir zu viele freie Radikale in unserem Körper begünstigt dies Entzündungen und Stoffwechselstörungen.


Um uns vor freien Radikalen zu schützen helfen uns sogenannte Antioxidantien. Das bekannteste Antioxidans ist Vitamin C, welches durch das Rauchen ebenfalls vermehrt verbraucht wird.

Neben dem Vitamin C gibt es aber auch noch weitere hochpotente Antioxidantien wie z.B. das Astaxanthin oder auch das L-Glutathion bzw. dessen Vorstufe NAC.


5. Medikamenteneinnahme

Bestimmte Medikamente können ebenfalls zu einem Vitamin D-Mangel beitragen bzw. diesen begünstigen.

So wird beispielsweise bei der Einnahme von Cortisonpräparaten sowie auch bei der Einnahme von Antiepileptika ein bestimmtes Enzym des Vitamin D-Stoffwechsels abgebaut, sodass es hierdurch mittelfristig zu einem Vitamin D-Mangel und in der Folge langfristig zu Problemen im Knochenstoffwechsel kommen kann.

Über den Autoren

Justin

Justin ist studierter Sozialpädagoge, Mikronährstoffcoach und Experte für Stress- und Burnoutprävention.
Er selber ist auch hochsensibel und sehr feinfühlig.
Justin hat vielfältige Aus- und Weiterbildungen in den Bereichen Stressbewältigung und Mikronährstoffberatung absolviert.

Die Themen Stress und Burnout sind ihm, auch aus eigener Erfahrung, nicht unbekannt.

Er unterstützt dich nach bestem Wissen und Gewissen zu den Themen Stressprävention, Selbstfürsorge, Mikronährstoffberatung sowie im Umgang mit deiner eigenen Hochsenibilität.

Auch die Arbeit mit hochsensiblen Personen (Erwachsene/Eltern/Kinder) sind ihm sehr wichtig und ein Teil seines Coachingtätigkeit.

In seiner Freizeit geht er leidenschaftlich gern dem Singen, Klavier spielen und Songwriting nach.

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